Lunaria rediviva
Mondviole - heimische Blütenstaude, die nachts ihre wunderschönen violetten Blüten öffnet

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Vorteile
- Attraktive violette Blüten
- Blütezeit im Mai und Juni
- Winterhart
- Ideal auch für schattige Standorte
- Intensiver Duft in den Abendstunden
Blütezeit: Anf. Mai bis Ende Jun.
Höhe: 80cm
Lichtverhältnisse: schattig, halbschattig
Lebensbereich: Gehölz, Gehölzrand
Blattform: zugespitzt, herzförmig
Blattfarbe: grün
Pflanzabstand: 40 - 50 cm
Besonderheiten: nachtblühend, nachtduftend
Familie: Brassicaceae (Crucifere)
Staudensichtung: gute Sorte
Geselligkeit: einzeln, in Gruppen
Beschreibung
Es geschieht nicht ohne Grund, dass Lunaria rediviva liebevoll «Mondviole» genannt wird: die bis zu 80 cm hohe heimische Wildstaude öffnet ihre zauberhaften violetten Blüten erst gegen Abend, so dass der intensive Duft durch die Dunkelheit fliegt. Damit verzaubert sie nicht nur Pflanzenfreunde, die zu dieser Zeit noch unterwegs sind, sondern auch nachtaktive Insekten.
Die Nektar- und pollenreichen Blüten sind eine hervorragende Nahrungsquelle für jene Tierchen, die den vollen Gabentisch am Tage verschlafen haben und erst des nachts unterwegs sind. Tagsüber ist die Staude mit ihren grünen, zugespitzten Blättern, den eleganten Stängeln und den schlafenden Blütenköpfchen eine Augenweide, die sowohl einzeln als auch in kleinen Gruppen zu 2-3 Pflanzen pro Quadratmeter gepflanzt werden kann.
Eine Kübelhaltung ist zwar theoretisch möglich, sofern das Pflanzgefäss ausreichend breit und tief ist, jedoch ist grundsätzlich eine Freilandpflanzung vorzuziehen. Die ausdrucksstarke Staude wirkt einfach am dekorativsten, wenn sie sich in einer natürlichen Umgebung nach Herzenslust ausbreiten kann, ohne den Zwängen einer Topfkultur unterworfen zu sein. Die lieblichen Blüten an den eleganten Trieben eignen sich sehr gut für den Vasenschnitt, wo sie nicht nur durch ihre Optik, sondern auch durch ihre lange Lebensdauer verzaubern.
Lunaria rediviva pflanzen: Boden und Standortwahl
Lunaria rediviva braucht einen schattigen oder zumindest halbschattigen Standort, um sich wohlzufühlen. Sehr gerne kann die Mondviole im Gehölz oder an dessen Rand gesetzt werden. An einem vollsonnigen Platz wird sie sich nicht ganz so wohl fühlen und auch nicht so gut entwickeln.
Der Boden muss unbedingt durchlässig sein. Verdichtete Substrate können zu Staunässe führen, welche Lunaria rediviva überhaupt nicht verträgt. Ansonsten darf der Boden gerne frisch bis feucht sein – und nährstoffreich. Ist dies per se nicht der Fall, wird vor der Pflanzung gut abgelagerter Kompost in die Erde eingearbeitet. Gepflanzt wird vom Frühjahr bis in den Herbst, wobei bei dieser schattenliebenden Staude heisse Tage als Pflanztage vermieden werden sollten.
Ideale Begleiterstauden
Die halbschattigen oder gar schattigen Bereiche eines Gartens müssen nicht vernachlässigt werden. Es gibt – neben der Mondviole – eine Vielzahl an Stauden, die ganz wunderbar in derartigen Arealen gepflanzt werden können. Als Bodendecker eignet sich beispielsweise hervorragend das Pfingst-Veilchen 'Albiflora', dessen weisse Blüten die dunkleren Standorte erhellen. Die bis zu 50 cm hohe Prachtspiere 'Bremen', deren rote Blütenrispen von bezaubernder Schönheit sind, ist eine ideale Pflanzpartnerin. Auch die Schwefelfarbige Elfenblume mit ihren lieblichen gelben Blüten passt hervorragend in das Staudenbeet.
Lunaria rediviva Pflege
Die zauberhafte Mondviole über viele Jahre hinweg am Leben zu erhalten, ist nicht besonders schwierig. Sie ist relativ pflegeleicht und zudem derart robust, dass sie kleine diesbezügliche Fehler verzeihen kann. Dank der guten Winterhärte sind auch in der kalten Jahreszeit keine besonderen Massnahmen notwendig.
Regelmässige Wassergaben im Sommer sind ratsam, wobei diese bedarfsgerecht und mit Fingerspitzengefühl ausfallen sollten. Dies bedeutet, dass keinesfalls so viel gegossen werden darf, dass sich die gefürchtete Staunässe bildet. Andererseits sollte Lunaria rediviva auch nicht komplett austrocknen. Wir empfehlen bei derartigen Stauden, seltener, dafür üppiger zu giessen, damit das Wasser auch in tiefere Bodenschichten vordringen und sich dort speichern kann.
Im Frühjahr wird Kompost oder Langzeitdünger wie unser Frutilizer® Saisondünger Plus in den Boden eingearbeitet. Verblühte Blütenstände können abgeschnitten werden, damit Lunaria rediviva nicht zu viel Kraft in die Samenbildung steckt. Im Frühjahr werden dann die Triebe kurz über dem Boden entfernt.