
Für einen gepflegten Ziergarten ist es absolut notwendig, das eine oder andere Blumenbeet zu beinhalten. Dabei sind der Fantasie des Hobbygärtners keine Grenzen gesetzt. Dennoch gibt es einige Kriterien beim Anlegen und Gestalten zu beachten. Wir sagen Ihnen, welche.
Inhaltsverzeichnis
Was ist eigentlich ein Blumenbeet?
Ein Blumenbeet ist zwar in aller Munde, jedoch ist seine Definition nicht jedermann klar. Dabei handelt es sich um eine Fläche im Garten, die zum einen abgeteilt, zum anderen bearbeitet ist. Im Gegensatz zu Nutzflächen werden in Blumenbeeten jedoch keine Obst- oder Gemüsepflanzen kultiviert, sondern Zierpflanzen.
Kriterien
Die Kriterien, welche erfüllt sein müssen, ergeben sich aus der Definition:
- Abgegrenzte Fläche, häufig mit Umrandung
- Blühende Zierpflanzen
Blumenbeet anlegen – Vorbereitung
Bevor es ans eigentliche Anlegen eines Beetes gehen kann, müssen zunächst entsprechende Vorbereitungen getroffen werden. Diese fallen – je nach Alter des bestehenden Gartens – unterschiedlich aus. Während in Neuanlagen zuallererst Parzellen für Beete eingeteilt und abgetrennt werden müssen, reicht es in älteren Gärten meistens aus, bestehende Beete zum neuen Leben zu erwecken. Bei neuen Beeten müssen folgende Kriterien beachtet werden:
- Größe
- Lage
Ist die passende Fläche festgelegt worden, sollte das Beet von Unkraut befreit, umgegraben und die Erde gegebenenfalls aufgewertet werden. Dies kann mit Humus, Hornspänen oder Kompost geschehen. Auch kann es notwendig sein, eine Drainage aus Kies zu legen, sollte der Boden nicht durchlässig sein.
Lubera-Tipp: Auch ein Hochbeet eignet sich sehr gut für Zierpflanzen.
Zeitpunkt
Theoretisch kann ein Blumenbeet ganzjährig an frostfreien Tagen angelegt werden. es empfiehlt sich jedoch, dies im Herbst zu tun, da dann für die meisten Stauden die optimale Pflanzzeit ist. Alternativ eignet sich auch das Frühjahr.
Umrandung
Zwar ist es kein Muss, sein Blumenbeet zu umranden, jedoch ist dies empfehlenswert. Zum einen für die Optik, da die Fläche klar erkennbar abgetrennt ist. Zum anderen auch aus praktischen Gründen: beim Rasenmähen ist die Gefahr gebannt, dass versehentlich eine Zierpflanze den Messern zum Opfer fällt. Auch Unkraut hat es schwerer, ins Beet hinein zu kommen. Übrigens auch hinaus, so dass ohne Umrandung schnell eine Rasenfläche von Unkraut überwuchert wird.
Die Umrandung selbst kann aus verschiedenen Materialien erstellt werden:
- Holz
- Kunststoff
- Metall
- Palisaden
- Steine
Besonders natürlich und dekorativ ist es, kleine Gehölze wie Buchsbäume als Abgrenzung zu pflanzen. Werden sie regelmäßig gestutzt und somit niedrig gehalten, sind sie eine perfekte Umrandung.
Blumenbeet anlegen – Anleitung
- Fläche festlegen
- Unkraut entfernen
- Boden umgraben, eventuell anreichern
- Umrandung setzen
- Stauden, Blumenzwiebeln und andere Zierpflanzen setzen
- Angießen
Tipps & Tricks
Bei der Festlegung der Größe darauf achten, dass sämtliche Stellen des Beetes gut erreichbar sind.
Anstelle eines großen Blumenbeetes lassen sich – je nach Grundstücksgröße – auch sehr gut mehrere kleine Beete anlegen.
Blumenbeet gestalten
Bei der Gestaltung seines Blumenbeetes hat ein Hobbygärtner so ziemlich freie Hand. Dennoch sollte er einige Punkte beachten:
- Blütezeit einkalkulieren, damit möglichst lange eine Blütenpracht besteht
- Hochwachsende Pflanzen nach hinten setzen, kleinere nach vorne
- Standortansprüche der Pflanzen beachten
Blumenbeet richtig pflegen
- Regelmäßig Unkraut jäten
- Verblühte Blüten entfernen
- Gießen
- Im Herbst beziehungsweise Frühjahr Stauden einkürzen
- Eventuell düngen
Symbolgraphiken: © pr2is – Fotolia.com
Ich wusste nicht, das man Blumen nach ihrer Höhe pflanzen sollte, aber es macht Sinn. Im Herbst werde ich ein neues Blumenbeet anlegen und dann werde ich ganz genau auf die Größe der Pflanzen achten. Vielen Dank!