Beerensträucher schneiden
Beerensträucher Schneiden ist einfach. Was auf den ersten Blick nach einem unzusammenhängenden Sammelsurium von kaum verständlichen Regeln und Einzelfällen aussieht, beruht eigentlich auf einfachen Gesetzen – und auf einer Einteilung der Beerensträucher in 3 Gruppen. Diese Einteilung wiederum basiert letztlich auf 2 Kriterien: Wie alt der Holzkörper eines Beerenstrauchs wird und wann dieses Holz blüht und fruchtet. Und die allem Schnitt-Hokuspokus gemeinsame Gesetzmässigkeit lautet: Je fruchtbarer ein Beerenstrauch ist, desto jünger ist das Holz, an dem Früchte produziert werden. Und je jünger das produktive Holz ist, desto stärker muss geschnitten werden… Unverständlich? Vielleicht jetzt noch, aber beginnen wir doch ganz am Anfang: Warum wir Beerensträucher schneiden müssen…
Warum wir Beerensträucher schneiden müssen?
Die Frage nach dem 'Warum' und 'Wozu' des Beerensträucher-Schnitts ist natürlich erlaubt. Braucht es das überhaupt? Und wer bitte schneidet in der Natur die Beeren und Wildobststräucher?
Zunächst kennt natürlich auch die Natur Schnitt-Effekte: Äste brechen im Wind, Wildtiere trampeln Pflanzen nieder oder reissen beim Fruchtraub ganze Äste ab. Die Pflanze weiss also schon einigermassen gut mit solchen Verlusten umzugehen, obwohl sie erst vor kurzem die Felco-Schere kennengelernt hat.
Die wichtigste grundsätzliche Antwort auf das 'Warum' des Schneidens fokussiert auf den Einfluss des Menschen auf seine Kulturpflanzen. Den können und dürfen wir nicht einfach wegdiskutieren, wegnaturalisieren. Letztlich gehört auch der Mensch zur Natur. Und bei der Domestizierung einer Kulturpflanze passiert immer wieder dasselbe: Der Mensch wählt Individuen aus, die besonders fruchtbar, besonders erfolgreich sind. Die Domestikation verschiebt also das 'Gleichgewicht' zwischen generativem und vegetativem Wachstum auf die Fruchtseite, auf das Generative. Dadurch ermüdet die Pflanze schneller, das heisst, sie hat keine Kraft mehr, genügend vegetatives Wachstum, Triebwachstum zu produzieren. Ohne Schnitt vergreist sie, geht vielleicht sogar ein. Dank dem Schneiden wird sie verjüngt, mehr Schneiden führt zu mehr (vegetativem) Wachstum, damit wird auch das generative Wachstum, der Fruchtertrag längerfristig und nachhaltig gesichert.
Noch eine Schlussbemerkung zu diesem Thema: Eine Fruchtpflanze stirbt in der Natur eher früher als später. Sie pflanzt sich natürlich über ihre Früchte und Samen weiter, gerne produziert sie kurz vor ihrem altershalben Ermüdungstod noch eine Übermenge an Früchten, um das eigene Überleben zu sichern. In der Kultur einer domestizierten Pflanze ist der Tod der Pflanze nicht wirklich vorgesehen, sie soll möglichst lange produzieren und dazu auch in der Lage bleiben, indem sie laufend (durch Schnitt) verjüngt wird.
Das grundsätzliche und einfachste Schnittgesetz – gilt für alle Beerensträucher und für alle 3 Schnittgruppen
Das einfachste Schnittgesetzt, das beim Beerensträucher Schneiden entscheidend ist, lautet ganz einfach: Je stärker geschnitten wird, desto mehr reagiert die Pflanze darauf mit neuen vegetativem Triebwachstum. Je mehr Du schneidest, desto mehr wächst die Pflanze. Ja, so einfach sieht die theoretische Basis des Beerenschnitts aus...
Die drei Schnittgruppen: Auf den Holzkörper und auf das Fruchten der Beerensträucher kommt es an
Auch wenn wir jetzt einen Schritt weiter gehen, bleibt es dennoch einfach. Die Basis der Einteilung der Beerensträucher in 3 Schnittgruppen ist letztlich der Wuchscharakter ihres Holzes. Die meisten Beerensträucher bilden einen mehr- und langjährigen Holzkörper aus – womit unsere erste Schnittgruppe A definiert wäre. Eine kleine Untergruppe der Beerensträucher – letztlich vor allem die Rubus, die Brombeeren und Himbeeren und Hybridbeeren – bewegen sich irgendwo freischwebend zwischen einer Staude und einem wirklichen Gehölz: Ihr Holzkörper wird nicht älter als zwei Jahre, im ersten Jahr wachsen die Ruten nur vegetativ, im zweiten Jahr blühen sie an kürzeren oder längeren Seitentrieben und tragen Früchte. Im Amerikanischen werden sie auch häufig Caneberries genannt; sie bilden die Schnittgruppe B.
Damit ist schon mehr oder weniger alles klar😉. Eine weitere Schnittgruppe C vermag ich nur noch bei Pflanzen zu erkennen, die nicht zuerst mindestens ein Jahr Holz ausbilden (und die Blüten über den Winter noch ruhen lassen), sondern die im gleichen Jahr Triebe, Blüten und Früchte produzieren. In unserem gemässigten, vom Winter geprägten Klima ist das eher selten, weil als Strategie nicht besonders erfolgreich. Dennoch gibt es einige wenige solche Pflanzen, die auch speziell geschnitten werden müssen.
Schnittgruppe A: Beerensträucher mit mehrjährigem Holzkörper
Die allermeisten Strauchbeeren – Johannisbeeren, Stachelbeeren, Josta, Vierbeeren, Heidelbeeren, Erstbeeren/Maibeeren, Saskatoonbeeren, Aronia, Sanddorn, frühe und späte Pointilla…. befinden sich in dieser Gruppe. Sie wachsen strauchartig und sind mehr oder weniger basiton, das heisst, sie bilden in der Regel aus der Basis oder aus stark zurückgeschnittenen Stummeln wieder neue Triebe. Sie fruchten am zwei- und mehrjährigen Holz, in der Regel ist die Fruchtgrösse und Fruchtqualität am jüngeren Holz deutlich besser als am alten Holz. Durch die Domestizierung und durch gezielte Zuchtanstrengungen in den letzten 200 Jahren sind viele dieser Pflanzen fruchtbarer geworden. Sie setzen mehr und grössere Früchte pro Trieb an und tendenziell ist das fruchtbarste Holz jünger geworden. Wenn immer man Pflanzen auswählt, die fruchtbarer sind, oder auch wenn man Kulturtechniken wählt, die zu mehr Früchten führen sollen, werden tendenziell Individuen oder Sorten mit jünger fruchtendem Holz bevorzugt. Es erschliesst sich ganz leicht, dass ein Pflanzensystem, dessen Holz nicht jahrelang bis zum Fruchten warten muss, effizienter Früchte produziert als ein Fruchtungssystem, das auf älterem Holz beruht. Den gleichen Effekt und die gleiche Tendenz haben auch viele auf Intensivierung ausgerichtete Kulturmassnahmen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Heidelbeere: Vor 40 Jahren noch wurde geschrieben, dass man bei Heidelbeeren weitgehen auf den Schnitt verzichten könne. Heute werden sie im Erwerbsanbau und wenn möglich auch im Garten bald schon intensiver geschnitten als z.B. Johannisbeeren. Warum? Weil man mehr Ertrag will. Dazu kommt, wie schon weiter oben erwähnt, dass bei den meisten Beerensträuchern die Früchte am jüngeren, meist zwei- oder drei-jährigen Holz grösser und besser sind als am alten Holz.
Und wie sieht jetzt der Schnitt bei diesen Beerensträuchern mit mehrjährigem Holzkörper aus? Zwei bis vier Jahre nach der Pflanzung beginnt man, jedes Jahr die ältesten und dicksten Äste ganz zu entfernen. Bei Arten, die gerne und leicht aus den Wurzeln neue Schosse bilden, schneidet man ganz zurück; bei Pflanzen, die eher ganz unten aus dem alten Holz verzweigen, lässt man kurze Stummel stehen. Grundsätzlich und im Durchschnitt der verschiedenen Beerenarten wird man darauf achten, dass der Beerenstrauch alle 3-5 Jahre vollständig erneuert wird.
Je fruchtbarer eine Art oder eine Beerensorte ist, desto stärker wird man schneiden und so versuchen, den Erneuerungsrhythmus noch zu beschleunigen. Eine eher extensiv fruchtende und wie viele Wildobstarten nur halbdomestizierte Art (z.B. die Sakastoonbeeren, oder auch die Elaeagnus-Fruchtarten, die Pointilla) wird man eher zurückhaltender schneiden, da sie auch am älteren Holz noch vernünftig Früchte tragen und ein zu intensiver Schnitt den Gesamtertrag eher negativ beeinflussen würde.
Das Beerensträucher schneiden wird grundsätzlich im späten Winter und frühen Frühling durchgeführt. Das Beerensträucher Schneiden im Sommer, z.B. nach der Ernte, ist möglich, aber in den meisten Fällen nicht sinnvoll: Viele Beerenarten (z.B. alle Ribes, alle johannisbeerartigen Beeren, aber auch die Maibeeren und Erstbeeren) haben mit der Ernte ihre Vegetationsperiode mehr oder weniger schon abgeschlossen, werden also auf den Sommerschnitt gar nicht mehr mit neuem Wachstum reagieren können. Umgekehrt würde der Pflanze mit dem Sommerschnitt Assimilationsfläche (=Blattmasse) entzogen, sie kann weniger Reservestoffe einlagern und im Frühling weniger stark auf den Schnitt mit neuem frischem Wachstum (= zukünftiger Ertrag) reagieren.
Und wenn man jetzt nicht schneidet? Ja, dann verholzen die Triebe, der Basisbereich verkahlt immer weiter und höher hinauf, Früchte gibt es nur noch an der Peripherie der Pflanze. Bei stark wachsenden Wildobst-Beerenarten wird man bald schon die Leiter für die Ernte benutzen müssen…
Schnittgruppe B: Beerensträucher mit 2-jährigem Holzkörper
Damit sind vor allem die verschiedenen Rubus-Arten gemeint, Himbeeren, Brombeeren, Hybridformen und viele andere, mehr oder weniger züchterisch bearbeitete Rubus-Wildarten. Sie stellen eine interessante Zwischenform zwischen mehrjährigen Stauden (Perennials) und Gehölzen dar. Sie produzieren im ersten Jahr einen Holzkörper, eine Rute, die dann im zweiten Jahr fruchtet und nach der Ernte eintrocknet und abstirbt. Stauden dagegen ziehen ihre oberirdischen Organe jeden Winter wieder ein. Es gibt auch einzelne Rubusarten, die so funktionieren, wie die arktische Moltebeere, Rubus chamaemorus oder die Allackerbeere, Rubus arcticus. Dieses vorsichtige Verhalten ist der kurzen Vegetationsperiode und dem nördlichen Klima geschuldet.
Himbeeren und Brombeeren mit dem 2-jährigen Wuchszyklus werden letztlich identisch geschnitten. Im Sommer nach der Ernte werden die alten, abgetragenen Ruten entfernt. Dies wäre in einer natürlichen Umgebung ja kaum notwendig (die Pflanze schneidet sich sozusagen selber), bei auf Ertrag und Dichte (Ruten pro Laufmeter) ausgerichteten und ausgelesenen Kulturformen macht der Schnitt aber Sinn, weil damit der Dichtestress reduziert wird: Die neu aufgewachsenen Ruten haben mehr Platz, sie trocknen besser ab und dadurch gibt es auch weniger Pilzkrankheiten.
Das wär's dann schon weitgehend bei der Schnittgruppe B, alle zusätzlichen Schneideeingriffe und Schnittmomente sind auf das weitere Feintuning der Kultur ausgerichtet, da sich die Pflanze ja im Wesentlichen – und wie schon gesagt – selber schneidet. Bei Sorten und Arten – z.B. bei den Navaho® Brombeeren – die tendenziell eher etwas zu wenig neue Ruten bilden, werden die neu aufgewachsenen Ruten nach 20-30cm gestutzt, um möglichst mehr basitones Wachstum oder mindestens eine Verzweigung anzuregen. Im Sommer werden zu dichte diesjährige Rutenbestände ausgedünnt – um die Pflanzen gesunder zu erhalten. Beim Ausdünnen werden eher die mittelstarken Ruten stehengelassen, die allerstärksten Ruten weisen meist Wachstumsrisse auf und überwintern eher unzuverlässig.
Vielfach ist zu lesen, dass man vorzeitige Seitentriebe bei den Brombeeren schon in der ersten Vegetationsperiode im Sommer zurückschneiden sollte und ebenso eine Höhenbegrenzung ausführen müsse. Beides ist unnötig und unproduktiv: Beerensträucher schneiden im Sommer führt bei Rubus noch spät im Sommer zu neuem zusätzlichem Wachstum, das dann allerdings nicht winterhart ausreifen kann. Folglich: Die Höhenbegrenzung der Ruten bei Brombeeren oder auch bei Himbeeren erfolgt erst im Februar/März, ebenso werden die Seitentriebe zu diesem Zeitpunkt auf 1-2 Augen zurückgeschnitten. Würde man dies nicht tun, würden am ganzen auf nur 2 Lebensjahre ausgelegten Holzsystem viel zu viele fruchtende Seitentriebe (und Seitentriebe von Seitentrieben) entstehen, der Ertrag wäre zu gross, die Früchte kaum mehr von der Pflanze zu ernähren, die Fuchtqualität würde abnehmen. Auch dieser Effekt ist wohl weitgehend eine Folge der Domestikation und man sieht ihn in der Natur seltener. Allerdings ist dort die Frucht ja auch nicht vor allem auf Grösse und Fruchtqualität optimiert, sondern auf Samenertrag/Überleben.
Wie dem auch sei, auch diese Massnahme, der Rückschnitt der Seitentriebe auf 1-2 Augen passt zur oben aufgestellten Grundhypothese: Je fruchtbarer eine Pflanze ist, desto mehr muss sie geschnitten werden…
Schnittgruppe C: Beerensträucher, die am diesjährigen Holz fruchten
Bei dieser Gruppe handelt es sich eigentlich um die fruchtbarsten Extremfälle der Gruppen A und B.
Einerseits sind das Beerensträucher mit 'mehrjährigem Holzkörper', die extrem fruchtbar sind und eben nicht nur am 2-jährigen und mehrjährigen Holz fruchten, sondern bereits an den diesjährigen wachsenden Trieben. Ein Wunder der Natur sozusagen: Diese Pflanzen sind in der Lage, im gleichen Jahr einen Ast zu entwickeln, ihn zum Blühen zu bringen und schliesslich auch noch reife Früchte zu produzieren. Als prominentestes Beispiel sind die Weinreben zu nennen, aber auch die Gojibeere gehört meist zu diesen schnellen Superträgern. Weniger bekannt ist der Kanadische Holunder, Sambucus canadensis, der ebenfalls am diesjährigen Holz blüht und fruchtet.
Und andererseits sind es die Caneberries (so der Begriff im englischsprachigen Raum), also meist Rubusarten mit eigentlich zweijährigen Ruten, die aber bereits an den diesjährigen Ruten fruchten: Herbsthimbeeren und auch neuerdings Herbstbrombeeren.
Und welcher Schnitt ist diesen beiden Untergruppen der Scheidegruppe C gemeinsam? Es kann nach dem bisher Gesagten nicht überraschen, dass man sie selbstverständlich extrem stark schneiden muss, um die gesteigerte Fruchtbarkeit mit neuem vegetativem Wachstum auszugleichen.
Herbsthimbeeren werden im Frühling bodeneben weggeschnitten, das gleiche gilt auch für Herbstbrombeeren. Wenn deren Ernte etwa schwach ist und zu spät kommt, werden häufig auch einige Ruten zur Hälfte stehengelassen (um den Teil eingekürzt, der schon im ersten Jahr gefruchtet hat), um so eine zweite Ernte an den 2-jährigen Ruten zu gewinnen: Twotimer®-Himbeeren und Twotimer®-Brombeeren.
Auch bei grundsätzlich mehrjährigen Gehölzen wie Reben, kanadischem Holunder oder den Gojibeeren folgert aus der extremen Fruchtbarkeit ein starker Schnitt. Häufig werden diese Beerensträucher jedes Jahr auf Stock oder auf ein mehrjähriges stabiles ‘Hauptastgerüst’ zurückgeschnitten, an dem nur Zapfen stehengelassen werden (Kanadischer Holunder, Rebenschnitt bei Stickelreben). Als Alternative ergibt sich der Spalierschnitt, bei dem mit mehrjährigem Holz ein Spalier gebildet wird; an diesem wird jedes Jahr konsequent alles Seitenholz entfernt, nur dass in einem bestimmten Abstand (20-40cm) jeweils kurze Zapfen mit 1-2 Augen belassen werden (Goji, Spalierreben).
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