
Nicht jeder Gartenbesitzer ist hocherfreut darüber, wenn er in seinem Garten Maulwurfshügel sieht. Sie befinden sich häufig an Stellen, an denen sie die Optik stören, und können ein sonst so gepflegtes Grundstück geradezu verschandeln. Ob die kleinen schwarzen Tiere tatsächlich ursächlich für die Erdaufschüttungen sind und wie man mit ihnen umzugehen hat, haben wir für Sie recherchiert.
Inhaltsverzeichnis
- Allgemeine Informationen über Maulwürfe
- Aussehen & Merkmale
- Lebensweise & Ernährung
- Sind Maulwürfe Schädlinge?
- Oder Nützlinge?
- Wissenswertes über die Hügel der Maulwürfe
- Maulwurfshügel im Garten
- Unterschiede zu anderen Hügeln
- Was tun gegen Maulwürfe?
- Bekämpfen verboten!
- Maulwurfshügel entfernen ist sinnlos
- Vertreiben?
- Hindernisse installieren
- Mit Geräuschen Maulwürfe vergrämen
- Wie effektiv sind Gerüche?
- Tipps zum Maulwürfe Vertreiben
- Maulwurfshügel sinnvoll nutzen
- Video-Tipp der Redaktion: Das macht ein Maulwurf unter der Erde
- Was ist noch interessant für Hobbygärtner?
Allgemeine Informationen über Maulwürfe
Der Europäische Maulwurf, Talpa europaea, gehört zur Familie der Maulwürfe, deren einziger Vertreter er in Mitteleuropa ist. sein natürlicher Lebensraum ist sehr vielseitig: von Waldgebieten über Parks, Feldern bis hin zu heimischen Gärten ist er überall anzutreffen. Wie groß die individuelle Population ist, hängt vom jeweiligen Nahrungsangebot ab.
Maulwürfe leben in unterirdisch gegrabenen Tunneln und Gänge, welche nach einem ganz speziellen und ausgeklügelten System zusammengesetzt sind. Ein derartiger Bau kann bis zu 6 m Tunnel auf einem Quadratmeter Bodenfläche beinhalten.
Maulwürfe sind Einzelgänger. Abgesehen von der Paarungszeit leben sie für sich alleine ohne soziale Kontakte.
Aussehen & Merkmale
Die dunkelbraunen bis schwarzen Maulwürfe sind bis zu 16 cm lang, dazu kommt noch ein maximal 4 cm langes Schwänzchen. Das weiche Fell ist an der Bauchunterseite etwas heller. Weibchen sind bis zu einem Drittel kleiner als ihre männlichen Artgenossen.
Am langgestreckte Schädel befinden sich Ohren, die jedoch äußerlich nicht sichtbar sind. Trotz der allgemein bestehenden Ansicht, Maulwürfe seien blind, ist dies nicht der Fall: ihre Sehstärke ist stark eingeschränkt, jedoch durchaus vorhanden.

Auffällig sind die vorderen Gliedmaße: sie sind zu Grabwerkzeugen ausgebildet, damit die Maulwürfe ihrer Grabetätigkeit nachgehen könne. Zunächst wird dabei die Erde mit den fünf Zehen gelockert, anschließend mit nach außengedrehter Handfläche zur Seite geschoben. Dies geschieht für gewöhnlich im Wechsel: mal die reche Hand, nach drei, vier Grabungen die linke. Ausnahmen bestehen bei den Maulwurfshügeln: sie entstehen, wenn die Tiere die gelockerte Erde mit dem Kopf nach oben schieben.
Lebensweise & Ernährung
Maulwürfe haben keinen speziellen Tag-Nacht-Rhythmus, was typisch für unterirdisch lebende Säugetiere ist. meistens ist ihr Tag in drei Wach- und Schlafphasen aufgeteilt, wobei sie jeweils für vier bis fünf Stunden am Vormittag, Nachmittag sowie in der Nacht wach sind.
Es ist nicht so, dass Maulwürfe permanent graben: ist ihr System einmal fertig, so haben sie es ganz gerne, dieses zu benutzen. Nur in besonderen Ausnahmen wird der Bau vergrößert beziehungsweise verändert, etwa, wenn es um die Fortpflanzung geht. Im Frühjahr paaren sich die Säugetiere; nach kurzer Tragzeit bringt das Weibchen die Jungen hervor, die bereits nach etwa sechs Wochen selbständig leben. So kommt es, dass im Frühling die Grabetätigkeiten am ausgeprägtesten sind.
Maulwürfe ernähren sich von Schädlingen, sind also keine Pflanzenfresser.
Sind Maulwürfe Schädlinge?
Es kann gelegentlich vorkommen, dass ein Maulwurf aus Versehen beim Graben seiner Gänge die eine oder andere Wurzel etwas beschädigt. Dies ist jedoch keine Absicht, denn für gewöhnlich untergraben sie Wurzeln einfach, ohne sie zu verletzen. Allerdings sind die Beschädigungen für gewöhnlich derart gering, dass sie keinerlei Einfluss auf das Wachstum der betreffenden Pflanze haben. Auch sonst machen Maulwürfe nichts, was Pflanzen in irgendeiner Art und Weise schaden könnte. Es gibt also überhaupt keinen Grund, sie als Schädlinge anzusehen.
Oder Nützlinge?
Definitiv können Maulwürfe als Nützlinge bezeichnet werden: durch das Wühlen im Erdreich wird dieses gut durchgemischt und zudem schön gelockert. Abgesehen davon verzehren die kleinen schwarzen Tiere Schädlinge, welche wiederum größere Schäden an Pflanzen anrichten könnten; Gewächse selbst jedoch werden von ihnen nicht angeknabbert.
Wissenswertes über die Hügel der Maulwürfe
Maulwürfe graben ihre Tunnel nicht etwa zum Spaß, sondern um ein gut durchdachtes, unterirdisches Gängesystem mit Schlaf- und Nisthöhlen zu erstellen. Ihre Hügel sind dabei nicht nur das Produkt von Auswurf überschüssiger Erde, sondern zugleich Belüftungslöcher. Da Maulwürfe sehr viel Kohlenstoffdioxid produzieren, ist das Risiko sehr groß, dass sie ersticken. Glücklicherweise merken sie rechtzeitig, dass die Luft knapp wird, und stoßen schnell an die Erdoberfläche. So kommt es, dass die Maulwurfshügel im Abstand von 50 – 100 cm erscheinen – nämlich immer dann, wenn der kleine schwarze Atemnot bekommt…
Maulwurfshügel im Garten

Im Garten rufen Maulwurfshügel kein Entzücken hervor. Dies liegt nicht nur an der Optik, sondern auch an ihrer Überpräsenz: ein einziger Maulwurf kann bis zu 20 dieser Hügel täglich aufwerfen. So kann man sich leicht vorstellen, dass innerhalb kürzester Zeit ein gepflegtes Gartengrundstück starke Ähnlichkeit mit einer hügeligen Mondlandschaft bekommt…
Im Übrigen können die Maulwurfshügel an nahezu jeder Stelle im Garten auftreten; sei es auf dem Rasen, auf Zier- oder Nutzbeeten oder in Rabatten. Lediglich unter gepflasterten Flächen werden sich die kleinen Tierchen nicht durchgraben können…
Unterschiede zu anderen Hügeln
Eigentlich sind Maulwurfshügel sehr charakteristisch für ihren Urheber. Für eine Laien sind jedoch durchaus zu verwechseln mit den Erdaufschüttungen anderer Gartenbewohner. Besonders Wühlmäuse produzieren ähnliche Erdauswürfe; auch Ameisenhügel können von der Optik her sehr ähnlich sein:
Maulwurfshügel | Wühlmaushügel | Ameisenhügel | |
Größe & Form | 25 cm hoch, hoch, kuppelförmig | Klein, zum Herbst hin größer, flach | Kuppelförmig bis breit |
Gänge | Leicht queroval, zwei Finger breit | Längstoval, bis drei Finger breit | Weniger als einen Finger breit |
Lage der Gänge | In tieferen Erdschichten | Direkt unter der Grasnarbe/Erdschicht | unterirdisch |
Farbe des Substrats | dunkel | dunkel | Hell bis dunkel |
Besonderheiten | alle 50 – 100 cm erscheint solch ein Hügel | Pflanzenreste & Wurzeln in der angehäuften Erde | – |
Anzahl | Bis zu 20/Tag | unterschiedlich | Jeweils ein Hügel pro Ameisenstaat |

Um sicherzugehen, um welches Tierchen es sich handelt, kann ein Teilstück des unterirdischen Tunnelsystems geöffnet werden. Auf einer Länge von 30 cm wird dies ganz vorsichtig gemacht; der Tunnel darf dabei nicht zusammenfallen. Sollte es sich bei den Hügelbauern um Wühlmäuse handeln, so wird innerhalb der nächsten Stunden das Loch wieder verschlossen werden. die kleinen Nager mögen derartige Zerstörungen gar nicht. Maulwürfe hingegen sind erst einmal über den Eingriff in ihr Privatleben schockiert und machen gar nichts. Für gewöhnlich graben sie sich einfach irgendwann einen neuen Tunnel, anstatt den alten zu reparieren.
Ein Ameisenhügel hingegen lässt sich zweifelsfrei identifizieren: wird er beschädigt, so sind Hunderte der kleinen Krabbler zu sehen, die Hab und Gut und Ei retten wollen….
Was tun gegen Maulwürfe?
Zunächst einmal sollte man sich glücklich schätzen, Maulwürfe im Garten zu haben: ihre Anwesenheit ist ein Indikator dafür, dass die Erde sehr gut ist. In minderwertigem Boden werden sie sich nicht ansiedeln. Dies tröstet jedoch nicht alle Gartenbesitzer: die aufgeworfenen Maulwurfshügel sind etwas störend von der Optik her.
Dennoch sollte man sich überlegen, ob man tatsächlich gegen die kleinen Tierchen vorgehen möchte. Es ist heutzutage leider so, dass sie immer weniger natürliche Lebensräume haben und sich demzufolge in menschlichen Siedlungen niederlassen müssen. Sehr viel lieber würden sie in aller Ruhe in freier Natur buddeln und ihre Hügel aufwerfen, jedoch sind derartige Flächen recht rar geworden. Wer sich nicht an den Häufchen stört, tut ein gutes Werk in Sachen Naturschutz, wenn er den Maulwurf einfach ignoriert. Wenn es jedoch unbedingt sein muss, so sollte man sich mit humanen Methoden zum Vergrämen beschäftigen.
Bekämpfen verboten!
Nun kursieren – speziell im Internet – die dubiosesten Tipps, wie sich Maulwürfe vertreiben lassen. Vom Aufstellen von Fallen bis hin zu Fluten der Bauten ist alles dabei. Mit derlei Methoden sollte man sich keinesfalls auseinandersetzen: sowohl in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz stehen Maulwürfe unter Artenschutz. Dies bedeutet, dass ihnen kein Schaden zugefügt werden darf; Töten ist schon gar keine Option. Ein Verstoß gegen das Gesetz wird nicht nur mit Geldbußen geahndet, sondern zieht auch rechtliche Schritte nach sich. Abgesehen von den rechtlichen Aspekten ist es auch moralisch nicht zu rechtfertigen, ein Lebewesen auf welche Weise auch immer zu töten.
Maulwurfshügel entfernen ist sinnlos
Um die störenden Maulwurfshügel nicht mehrsehen zu müssen, könnte man sie einfach entfernen – denkt manch ein Hobbygärtner, und macht sich ambitioniert ans Werk. Umso größer wird die Enttäuschung sein, wenn er sich der Nutzlosigkeit seiner Tätigkeit bewusstwird: wenn ein Hügel verschwindet, so bleibt der Maulwurf dennoch erhalten. Er wird weiterhin tun, was Tiere seiner Spezies so tun: graben und neue Hügel aufwerfen. Somit ist die Entfernung ein Fass ohne Boden…
Vorsicht beim Einebnen der Maulwurfshügel
Nun kommt manch ein Gartenbesitzer auf die Idee, die Maulwurfshügel einfach einzuebnen. Auch diese Maßnahme wird nicht den gewünschten Erfolg bringen: der Maulwurf wird seine Kohlenstoffdioxidproduktion nicht einstellen, nur weil seine Hügel eingeebnet sind. Im Gegenteil: er wird sich flugs neue Belüftungslöcher graben, um nicht zu ersticken, mit dem Ergebnis, dass sich wieder neue Hügel zeigen werden.
Lubera-Tipp: Das Entfernen von Maulwurfshügeln alleine wird das Problem nicht lösen!
Vertreiben?

Ein Maulwurf im Garten kann, wenn er dort unerwünscht ist, vertrieben werden. Dies ist jedoch einfacher gesagt als getan. Sich einfach hinzustellen und ihn bitten, das Grundstück zu verlassen, wird nicht funktionieren; ebenso wenig wie der bloße Wunsch, dass er das Weite suchen möge.
Es gibt einige Möglichkeiten der Vertreibung, jedoch sind diese allesamt nur bedingt erfolgreich – darüber sollte man ich im Klaren sein.
Hindernisse installieren
Wenn ein Maulwurf beim Buddeln immer wieder auf Hindernisse stößt, kann ihm die Lust schnell vergehen. Mit etwas Glück wird er sich eine neue Heimat suchen. Wohnt man in einem Gebiet, in dem häufig Maulwürfe gesichtet worden sind, so können bereits beim Anlegen von Beeten entsprechende Hindernisse installiert werden:
- Bruchsteine
- Rasenkantensteine
- Rhizomsperren
Derartige Sperren haben den Vorteil, dass sie nach einmaliger Installation dauerhaft ihren Dienst tun du keine Belastung für die Umwelt darstellen. Abgesehen davon werden durch sie auch andere Gäste wie beispielsweise Wühlmäuse ferngehalten, wodurch das Installieren der Hindernisse die beste und effektivste Methode ist, um Maulwürfe zu vertreiben.
Mit Geräuschen Maulwürfe vergrämen
Nun hört man immer wieder, dass sich mithilfe von Geräuschen Maulwürfe vertreiben lassen. Im Fachhandel sind diverse Geräte erhältlich, die angeblich unangenehme Geräusche verursachen – die Realität zeigt jedoch, dass diese nicht wirklich effektiv sind – zumindest nicht gegen Maulwürfe. Die hohen, pfeifenden Geräusche, welche von den Geräten erzeugt werden, sollten eigentlich für menschliche Ohren unhörbar sein. Dies ist jedoch nicht der Fall, so dass empfindliche Personen unter Migräne und Kopfschmerzen leiden, wenn sie permanent diesen Tönen ausgesetzt sind; auch Haustiere wie Hunde und Katzen sind sehr unangenehm berührt. So kann es passieren, dass Maulwürfe weiterhin fröhlich ihre Gänge graben und Hügel aufwerfen, der Garten jedoch für Mensch und Haustier alles andere als ein Ort der Entspannung sein wird.
Wie effektiv sind Gerüche?
Da sich Geräusche nicht als das beste Mittel gegen Maulwürfe erwiesen haben, sollten Gerüche näher in Augenschein genommen werden. Der Fachhandel weiß auch hier Rat. Er bietet Vergrämungsmittel an, also Substanzen, die intensive Gerüche verbreiten. Siewerden überall im Garten verteilt und sollen dort in die Nase der kleinen Tierchen eindringen, wo sie als unangenehm empfunden werden. der Plan: die Maulwürfe sind pikiert und suchen das Weite.
Der Nachteil an diesen Mitteln liegt jedoch in der fehlenden Deklarierung der Inhaltsstoffe. Niemand weiß, ab die enthaltenen Substanzen umweltschädlich oder gar giftig für Haustiere sind. Werden sie im Garten verteilt, kann es zwar sein, dass sie Maulwürfe vertreiben, jedoch können sehr unangenehme Folgen für Haustiere sowie die Natur nicht ausgeschlossen werden. demzufolge sollten derartige Substanzen lieber nicht verwendet werden – im Gegensatz zu Hausmitteln. Bei diesen weiß man, worum es sich handelt und dass keinerlei Gefahr von ihnen ausgeht. Geeignet ist alles, was natürlichen Ursprungs ist und stark riecht:
- Gepresste Knoblauchzehen
- Knoblauchöl
- Nelkenöl
- Pflanzenjauche
Diese Hausmittel werden nicht pur aufgetragen, sondern auf Zellstoff aufgetragen. Diese Lappen werden dann in die Maulwurfshügel gesteckt; sollte ein Loch zu sehen sein, auch gerne direkt in dieses hinein.
Gelegentlich liest man, dass auch tierische Produkte zum Vertreiben verwendet werden können, wie beispielsweise gammeliger Fisch oder vergorene Milchprodukte. Davon ist jedoch abzuraten. War verströmen derartige Quellen einen sehr unangenehmen Gastank, jedoch locken sie wiederum andere Tiere an, so dass die Erfolgsaussichten sehr überschaubar sind.
Lubera-Tipp: Zur Verstärkung des Geruches die Duftstoffe mit Alkohol vermischen!
Tipps zum Maulwürfe Vertreiben
Wenn eine große Anzahl Maulwürfe vorhanden ist, bietet es sich an, die Duftquellen nicht nur in den Hügeln, sondern auch im Garten und rund ums Haus zu verteilen. Ein Fluchtweg muss dabei zwingend offenbleiben, damit die tierischen Gäste auch wirklich den Weg vom Grundstück finden.
Zeigen sich nach einigen Wochen keine neuen Maulwurfshügel mehr, so ist dies ein Zeichen dafür, dass die Tierchen das Weite gesucht haben. Nun ist ein guter Zeitpunkt für die Installation von Hindernissen, um einer erneuten Besiedelung vorzubeugen.
Maulwurfshügel sinnvoll nutzen

Sind nun die Maulwürfe verschwunden, erinnern nur noch ihre Hügel an die Besiedelung. Diese sollten jedoch entfernt werden, um die ursprüngliche Optik wiederherzustellen – schließlich war dies der Grund für die ganze Aktion. Befinden sie sich im Rasen, ist schnell ein Rasenmäher geholt, um eine Einebnung vorzunehmen. In diesem Fall sollte der Mäher schnell wieder zurück in den Schuppen gebracht werden: die Maulwurfshügel bestehen nicht nur aus Erde, sondern auch des Öfteren aus kleinen Steinen. Gelangen diese in die Schneidemesser des Rasenmähers, können sie dort beträchtliche Schäden anrichten.
Sinnvoller ist es, die Hügel mit einem Spaten oder einer Schaufel abzutragen. Die Erde ist sehr locker und eignet sich demzufolge fantastisch für Pflanzgefäße oder als Anzuchtsubstrat. Danach werden etwaige Erdreste so lange mit einer Harke verteilt, bis vom Hügel nichts mehr zu sehen ist.
Wer jedoch einfach nur die Maulwurfshügel entfernen möchte, kann dies mithilfe von Wasser tun: einfach mit einem Gartenschlauch oder einer Gießkanne einschlämmen und in der Umgebung verteilen. Nicht die sauberste Arbeit, jedoch ist sie schnell erledigt. Alternativ kann der Hügel auch einfach eingeebnet werden. zuvor sollten noch einige Steine in das Loch gesetzt werden, um eine Wiederbesiedelung zu verhindern.
Video-Tipp der Redaktion: Das macht ein Maulwurf unter der Erde
Wer schon immer mal wissen wollte, was Maulwürfe unter der Erde so machen, sollte sich unbedingt folgendes Video anschauen:
Was ist noch interessant für Hobbygärtner?
Diese Fragen stellen Hobbygärtner häufig:
Kanne ich mit einem Mähroboter Maulwürfe vertreiben?
Die Schwingungen und Geräusche, die ein Mähroboter von sich gibt, stören Maulwürfe sehr. So kann es durchaus sein, dass sie sich vertreiben lassen. Allerdings sollte man sich beim Einsatz eines solchen Gerätes überlegen, dass es eine Gefahr für Insekten sowie schlafende Igel darstellt. Im Sinne des Naturschutzes ist dies ganz sicher nicht.
Wann graben Maulwürfe?
Sowohl tagsüber als auch in der Nacht graben Maulwürfe – und dies ganzjährig. Hierfür benötigen sie allerdings einen Grund, wie etwa das Erstellen neuer Höhlen oder Gänge.
Wie tief geht ein Maulwurf?
Die Tunnel können sich bis zu einem Meter tief in die Erde erstrecken. Nicht alle seiner Gänge sind jedoch in eine solchen Tiefe zu finden: sie befinden sich teilweise auch knapp unter der Erdoberfläche.
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